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Bei selbstgenutztem Eigentum können über 10 Jahre bis maximal 90% der begünstigten Kosten und Aufwendungen abgeschrieben werden. Die Inanspruchnahme der Steuervergünstigungen hängt jedoch von denkmalrechtlichen und steuerrechtlichen Voraussetzungen ab, die ausschließlich vorab von den Steuerbehörden zu prüfen sind.

Begünstigt sind grundsätzlich jedoch nur die Anschaffungs- und Herstellungskosten, die der Wiederherstellung des Baudenkmals zuzurechnen sind. Die Anschaffungskosten für den Erwerb des Objektes können nicht erhöht abgeschrieben werden. Hier gilt weiterhin die lineare Abschreibung von 2%-2,5% pro Jahr.

In NRW wird  im sog. „konstitutiven System“ durch das Denkmalschutzgesetz definiert, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Objekt durch einen Verwaltungsakt der zuständigen Behörde zum Kulturdenkmal erklärt werden kann.

Alle Objekte, die in gesonderten Denkmallisten aufgeführt sind, sind deshalb als Denkmal geschützt. Diese Listen können öffentlich eingesehen werden. Vor dem Erwerb eines  historischen Altbaus ist deshalb die Liste zu prüfen und auch ggf. zu klären, ob das Objekt eventuell zu einem späteren Zeitpunkt zum Denkmal erklärt werden soll und bereits auf einer Vormerkungsliste steht.