VOR ORTUNTERLAGENHONORARE
BAUSCHAEDENSANIERUNGUMBAU
ARCHITEKTURBAURECHTKONTAKT
BAURECHT

Das Denkmalschutzgesetz (DSchG) bezieht sich auch auf Gebäude, die zwar selbst kein Baudenkmal sind, aber innerhalb eines Denkmalbereichs liegen. Denkmalbereiche werden gemäß §§ 5, 6 Abs. 4 DSchG mit einer besonderen gemeindlichen Satzung oder in einem Bebauungsplan festgesetzt. Ob ein Gebäude innerhalb eines Denkmalbereichs liegt, ist ebenfalls bei der Unteren Denkmalbehörde zu erfahren.

Der Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes ist in der Regel mit höheren Kosten und Einschränkungen hinsichtlich der baulichen Eingriffe verbunden, da Auflagen der Unteren Denkmalbehörde erfüllt werden müssen. Diese können sich auf den Erhalt und die Restaurierung vorhandener Bausubstanz beziehen oder auf einen gleichwertigen Ersatz, wenn eine Instandsetzung mangels ausreichender Bausubstanz nicht möglich ist.

Den erhöhten Ausgaben stehen jedoch interessante Möglichkeiten der Steuerersparnis gegenüber. Für nicht selbst genutztes Eigentum können erhöhte Absetzungen nach §7 EStG in Anspruch genommen werden. Sie  betragen im Jahr der Fertigstellung und den folgenden 7 Jahren jeweils 9% und in den darauf folgenden Jahren jeweils 7% der begünstigten Anschaffungs- und Herstellungskosten, also 100% in 12 Jahren. Auch können bestimmte Erhaltungsauf-wendungen nach §11 b EStG auf 2-5 Jahre gleichmäßig verteilt abgezogen werden.